Das Ensemble aus einer Stahlbauhalle der 1970er-Jahre und einem Gewerbegebäude der 1980er-Jahre wurde umfassend saniert und für eine neue Nutzung durch den Grossverteiler Lidl umgebaut. Ziel war es, den Bestand ressourcenschonend weiterzuentwickeln und in eine zeitgemässe Nutzung zu überführen.
Im Erdgeschoss musste die Gebäudestruktur vollständig neu organisiert werden. Die ursprünglichen Beton-Schottenwände und Kalksandsteinwände bildeten einst einen kleinteiligen Grundriss mit verschiedenen Nutzungen – von der Zementlastwagen-Waschanlage über eine Autoreparaturwerkstatt und ein Tuningatelier bis hin zur Gelenkbus-Garage des Ortsbusbetriebs Kilchberg–Rüschlikon. Für die neue Nutzung wurde ein zusätzliches Untergeschoss erstellt, und nahezu alle tragenden Wände mussten einem neuen Stützen- und Trägersystem aus Stahl weichen. So entstand eine offene, flexibel nutzbare Verkaufsfläche, die den Anforderungen des Detailhandels gerecht wird.