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Meier Staehelin Architekten ETH/SIA
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Lidl Rüschlikon

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Lidl Rüschlikon

Das Ensemble aus einer Stahlbauhalle der 1970er-Jahre und einem Gewerbegebäude der 1980er-Jahre wurde umfassend saniert und für eine neue Nutzung durch den Grossverteiler Lidl umgebaut. Ziel war es, den Bestand ressourcenschonend weiterzuentwickeln und in eine zeitgemässe Nutzung zu überführen. 

Im Erdgeschoss musste die Gebäudestruktur vollständig neu organisiert werden. Die ursprünglichen Beton-Schottenwände und Kalksandsteinwände bildeten einst einen kleinteiligen Grundriss mit verschiedenen Nutzungen – von der Zementlastwagen-Waschanlage über eine Autoreparaturwerkstatt und ein Tuningatelier bis hin zur Gelenkbus-Garage des Ortsbusbetriebs Kilchberg–Rüschlikon. Für die neue Nutzung wurde ein zusätzliches Untergeschoss erstellt, und nahezu alle tragenden Wände mussten einem neuen Stützen- und Trägersystem aus Stahl weichen. So entstand eine offene, flexibel nutzbare Verkaufsfläche, die den Anforderungen des Detailhandels gerecht wird.

In den Obergeschossen befinden sich weiterhin bestehende Wohnungen und Büros, die im Zuge des Umbaus saniert und energetisch verbessert wurden.

Aus Gründen der Nachhaltigkeit blieb ein grosser Teil der bestehenden Bausubstanz erhalten. Die Gebäudehülle wurde saniert und mit einer vorgehängten Welleternit-Fassade neu gefasst. Diese vereint die unterschiedlichen Volumen des Ensembles zu einem ruhigen, einheitlichen Baukörper und verleiht dem Gebäude eine präzise, industrielle Erscheinung.

Auf dem Dach sorgt eine Photovoltaikanlage für eine nachhaltige Energieversorgung, während sämtliche haustechnischen Anlagen ersetzt und auf Energieeffizienz optimiert wurden.

So entstand aus einem heterogenen Gewerbebau ein zeitgemässer, nachhaltiger Standort, der den Bestand respektvoll transformiert und architektonisch neu interpretiert.

 

Planung: 2020-2022
Ausführung: 2022 – 2024
Architektur: Meier Staehelin Architekten eth/sia
Architekten: Fabian Staehelin, Maria Hoedl
Bauleitung: Pfister Partner Baumanagement